Supervision in Kindertageseinrichtungen

Konflikte als Ausdruck versagter gesellschaftlicher Anerkennung

Autor/innen

  • Martina Riffel

DOI:

https://doi.org/10.11576/fs-8694

Abstract

Kindertageseinrichtungen erfüllen zentrale gesellschaftliche Aufgaben: Von der Bildungsförderung bis zur Ermöglichung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Bock-Famulla 2023). Zugleich arbeiten die Teams unter Fachkräftemangel, steigenden Erwartungen und knappen Ressourcen (Evangelische Hochschule Freiburg 2022). Der Beitrag deutet diese Belastungen und ihre Auswirkungen auf das Erleben der Fachkräfte mit Honneth (1994) als Ausdruck gestörter Anerkennungsverhältnisse im System (vgl. Jungbauer & Ehlen 2013). Zugleich beleuchtet er die Lage aus drei Perspektiven: aus der historischen und geschlechtsspezifischen Warte (Alsago 2023), aus einer organisationssoziologischen Richtung (Weimann-Sandig 2018; Bauer & Düwel 2007) und auf professionstheoretischer Ebene (Ebert 2011; Nittel 2004; Textor 2021). Anhand einer Fallvignette wird praxisnah gezeigt, wie sich strukturelle Missachtung im Alltag verdichtet und wie Supervision als reflexiver Raum Anerkennung stiftet, professionelle Identität stärkt und Handlungsfähigkeit zurückgewinnen hilft.

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Veröffentlicht

2025-12-21

Zitationsvorschlag

Riffel, M. (2025) „Supervision in Kindertageseinrichtungen: Konflikte als Ausdruck versagter gesellschaftlicher Anerkennung“, FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision, 33(66), S. 82–102. doi: 10.11576/fs-8694.