Qualitative hermeneutische Supervisionsforschung in Zeiten der Beratungskritik

Eine Begründung.

Autor/innen

  • Katharina Gröning

DOI:

https://doi.org/10.11576/fs-6608

Abstract

Der Artikel beschreibt Entwicklungslinien der Fallsupervision aus historischer perspek- tiver. Beginnend bei der Bearbeitung von emotionaler Überforderung als Merkmal der ersten Konjunktur der Fallsupervision, die noch einen deutlichen pastoralen Charakter trägt, wird als zweite Konjunktur die Beziehungsanalyse zum Thema der Fallsupervision beschrieben. Ausgehend von den Erkenntnissen August Aichhorns zum Unbewussten der „Verwahrlosung“ bei Kindern und Aichhorns Arbeit mit Lehrer*innen hierzu rückt durch Michael Balint das unbewusste der Art-Klienten-Beziehung in den Mittelpunkt. In der zweiten Phase der Fallsupervision stehen psychoanalytische und damit klinische Deutun- gen im Vordergrund. Die dritte Phase diskutiert die Fallsupervision sozialtheoretisch im Kontext der Beratungskritik und legt hier zum einen Schützes Theorie der Fallanalyse und weitere interpretative Sozialtheorien zu Grunde. Alle Zugänge sind bis heute für die Fallsupervision von Bedeutung.

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Veröffentlicht

2023-07-09

Zitationsvorschlag

Gröning, K. (2023) „Qualitative hermeneutische Supervisionsforschung in Zeiten der Beratungskritik: Eine Begründung“., FoRuM Supervision, 31(61), S. 94–104. doi: 10.11576/fs-6608.